
Dokumentation Fachtagung 19.06.2010 zur Einführung von Mobilitätstickets in Sachsen
Bündnis für Mobilitätsticket in Sachsen verstärkt [mehr]
Höhere Fahrpreise machen Einführung von Mobilitätstickets in Sachsen nötig
Jähnigen: Tariferhöhungen schränken Mobilität von Einkommensschwachen ein. Derzeit stehen Tariferhöhungen in mehreren sächsischen Nahverkehrszweckverbänden an. Im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) ist eine Erhöhung von über 5 Prozent zum 01.08.2010 bereits beschlossen.
Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) wird die Erhöhung der Ticketpreise von 3 - 5 Prozent zum 01.11.2010 diskutiert. [mehr]
Antrag für ein sächsisches Mobilitätsticket eingebracht
Um Grundmobilität auch für sozial Schwächere zu gewährleisten, haben die Fraktionen von SPD, LINKE und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN einen gemeinsamen Antrag für ein sächsisches Mobilitätsticket in den Landtag eingebracht. [mehr]
Mobilitätsticket: Staatsregierung muss sich finanziell beteiligen
Jähnigen: Dresdner Beschluss sichert Grundmobilität für breite Bevölkerungsschichten [mehr]
- Flash ist Pflicht!
Eckpunktepapier des Bündnisses greift zahlreiche Forderungen der GRÜNEN auf
"Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist unter dem Dach eines sachsenweiten Bündnisses für Mobilitätstickets verschiedene Initiativen, Verbände und politische Parteien zu vereinen. Nur so kann das gemeinsame Ziel, die Einführung von Mobilitätstickets in Sachsen, für Menschen mit geringem Einkommen, erfolgreich umgesetzt werden", erklärt der grüne Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi.
Dresden: „Mobilitätsticket darf nicht an die Erträge der Sozialstiftung gekoppelt werden“
Mittwoch, 24. Juli 2009
Johannes Lichdi sieht Stadt und DVB AG in der Verantwortung
Mit der Ankündigung von Sozialbürgermeister Martin Seidel, die Mittel aus der Sozialstiftung reichten bei weitem nicht aus, um die Kosten für den Dresden-Pass und den Behindertenfahrdienst zu decken, fühlen sich die Bündnisgrünen im Dresdner Stadtrat in ihrer Kritik an der Stiftungsfinanzierung öffentlicher Aufgaben bestätigt. „Bereits nach dem WOBA-Verkauf haben wir wiederholt darauf hingewiesen“, so der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi, „dass die Mittelbereitstellung für die Sozial- und Kulturstiftung kein Ersatz für die Finanzierung öffentlicher Aufgaben darstellt.“
Mit der jetzt durch Seidel ausgegebenen „Gewinnwarnung“ für die Sozialstiftung ist der Versuch verbunden, auch automatisch auf die Nichtfinanzierbarkeit des Mobilitätstickets hinzuweisen. „In diese Falle,“ so Lichdi, „werden wir nicht tappen. Das Mobilitätsticket für einkommensschwache Menschen und Schüler ist alternativlos. Seine Finanzierung muss unabhängig von Stiftungserträgen aus öffentlichen Mitteln und durch die DVB finanziert werden.“
Hintergrund:
Bisher unterstützen 20.000 Dresdner mit ihrer Unterschrift die Forderung der Dresdner Initiative für ein Sozial- und Schülerticket, die im Januar 2009 u. a. von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, SPD, DGB, GRÜNE LIGA, Kreiselternrat Dresden und die Dresdner Tafel e.V. gegründet wurde. Das Bündnis fordert ein Sozialticket mit mindestens 50 % Ermäßigung zum Normaltarif der Monatskarte für Menschen mit geringem Einkommen und ein deutlich ermäßigtes Schülerticket.
Nach ihrem Werkstattgespräch zur Einführung eines Mobilitätstickets ist die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN überzeugt, dass ihr Vorschlag für die Einführung eines Mobilitätstickets in Sachsen mittelfristig umgesetzt werden wird.
Öffentliche Anhörung zum Antrag LINKE, SPD, GRÜNE im Sächsischen Landtag 17. August
Unterschriftenkampagne für die Einführung eines sächsischen Mobilitätstickets
Grünes Eckpunktepapier für eine Budgetvariante des Mobilitätsticket
(Stand: Juni 2010)
Antrag LINKE, SPD, GRÜNE zur Einführung eines sächsischen Mobilitätstickets
(Stand: Mai 2010)
Anregung zur Ausgestaltung des Mobilitätstickets von Pro Bahn Mitteldeutschland
Publikation
Die Studie „Masterplan SACHSENTAKT 21 - Qualitätsoffensive für den Bahnverkehr in Sachsen“ (PDF, 7 MB) können Sie online herunterladen oder die Druckausgabe bei der Fraktion bestellen.





